Entspannung im Herbst

Entspannung Bonn
Entspannung

Leuchtendes Gold,Orange und Rot. Hier und da noch sattes Gün. Von der Farbenpracht und Fülle geblendet. Raschelnde Blätter.

Tief durchatmen. Kühle Luft und die letzten warmen Sonnenstrahlen künden den nahenden Winter an.

 

Der Herbst steht auch für Vergänglichkeit und es liegt eine gewisse Traurigkeit und Schwermut in der Luft.

 

 

Der Herbst läd zum SPÜREN ein. Unsere Sinnesorgane sind wunderbare Tore zur Achtsamkeit und Präsenz. In den Farben versinken. Den Geräuschen des Waldes lauschen. Den Boden unter den Füßen spüren. Spüren nicht nur nach außen, auch nach innen.


So ein Spaziergang, am besten allein, ist eine wunderbare Möglichkeit, sich zu spüren, die Umgebung zu spüren und alles andere zu vergessen.

 

Gelingt es Ihren Geist da zu halten, wo sich Ihr Körper gerade befindet? Oder will er in Gedanken schon wieder weg? Zu dem letzten Ärger im Büro, den Aufgaben, die man noch erledigen muss, den Sorgen und Nöten?

 

Eine Stunde mal ganz in dem zu versinken, was man gerade macht - nämlich durch den farbigen Wald spazieren,kann so entspannend sein. Aber nur, wenn Sie mit allen Sinnen wirklich dabei sind. Wenn Körper und Geist synchron sind.

 

Herbstlich sonnige Tage
(Emanuel Geibel)

Herbstlich sonnige Tage,
mir beschieden zur Lust,
euch mit leiserem Schlage
grüßt die atmende Brust.

O wie waltet die Stunde
nun in seliger Ruh'!
Jede schmerzende Wunde
schließet leise sich zu.

Nur zu rasten, zu lieben,
still an sich selber zu baun,
fühlt sich die Seele getrieben
und mit Liebe zu schaun.

Jedem leisen Verfärben
lausch ich mit stillem Bemühn,
jedem Wachsen und Sterben,
jedem Welken und Blühn.

Was da webet im Ringe,
was da blüht auf der Flur,
Sinnbild ewiger Dinge
ist’s dem Schauenden nur.

Jede sprossende Pflanze,
die mit Düften sich füllt,
trägt im Kelche das ganze
Weltgeheimnis verhüllt.

 

Entspannung ganz preiswert - ein Spaziergang im Wald im Herbst.


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